Samstag, 28. Januar 2012

80 Jahre London - Kapstadt

Nicht nur der ANC hat in diesem Jahr ein rundes Jubiläum zu feiern – nur sind es nicht genau 100 Jahre: British Airways hat in diesen Tagen darauf aufmerksam gemacht, dass die Linie vor 80 Jahren ihren Flugdienst nach Kapstadt aufgenommen hat. Am 20. Januar 1932 landet die erste Maschine auf dem Liniendienst London-Kapstadt mit Post an Bord an der Südspitze Afrikas. Die Linie heißt damals noch Imperial Airways, einer der Vorläufer von BA. Drei Monate später dürfen dann die ersten Passagiere mitfliegen – Platz gibt es allerdings nur für sieben. Und das Reisen nach Kapstadt zu dieser Zeit ist noch ein großes Abenteuer. Es geht in mehreren Etappen vor sich, schließt eine Zugreise ein und dauert insgesamt zehn Tage: Abflug in Croydon am Donnerstag, Landung in Kapstadt am übernächsten Sonntag.
1938 gibt es dann schon zwei Flüge in der Woche, und British Airways ist stolz, die Reisezeit auf viereinhalb Tage gedrückt zu haben. Nach dem Zweiten Weltkrieg startet BOAC (British Overseas Airways Corporation), die Nachfolgerin von Imperial Airways, auf der Route London – Johannesburg den weltweit ersten Passagierdienst mit einem Düsenjet – ein Flug mit Zwischenlandungen in Rom, Beirut, Khartum, Entebbe und Livingstone, der allerdings nicht nach Kapstadt verlängert wird. Die Reisezeit nach Südafrika wird damit noch einmal mehr als halbiert auf jetzt 23 Stunden.
Seit 1984 kann man Kapstadt dann einmal in der Woche von London aus mit BA direkt anfliegen (die Kapstädter tauften ihn schnell „Friday Night Jumbo“), 1990 werden daraus zwei Flüge wöchentlich.
Nach Ende der Apartheid ist Kapstadt ein internationales Touristen-Ziel, eines der attraktivsten der Welt. Heute besuchen im Jahr mehr als acht Millionen Urlauber Südafrika; fast zwei Millionen von ihnen landen auf dem Flughafen von Kapstadt. British Airways bietet in der Hauptsaison täglich zwei Flüge zur „Mother City“, das sind fast 5.000 Sitzplätze in der Woche in jede Reiserichtung. Flugzeit nach London heute: gut elf Stunden.

Freitag, 6. Januar 2012

(ANC-)Politik als Romanze

Der ANC feiert an diesem Wochenende sein hundertjähriges Bestehen. Es beginnt mit einem Golfturnier - und gefeiert werden soll das ganze Jahr über, bis dann auf der nächsten Jahreskonferenz in Mangaung (= Bloemfontein) Präsident Zuma wiedergewählt werden wird (oder nicht). Über die Regierungszeit des ANC seit 1994 hat die "City Press" folgende hübsche Geschichte veröffentlicht (aufmerksame Blog-Leser konnten sie schon im Mai 2011 hier auf englisch lesen):

Wenn Politik eine Romanze wäre, dann wäre der ANC ein Spieler und ein furchtbarer Ehemann.
Ja, der ANC wäre der schwarze Mann mit armem Hintergrund, der eine andere arme schwarze Frau vor einem furchtbaren reichen weißen Ehemann gerettet und sie vor 17 Jahren geheiratet hätte.
Als sie heirateten, hat er ihr den Himmel auf Erden versprochen.
In den ersten fünf Jahren der Ehe schien alles eitel Sonnenschein, der Mann gab sich große Mühe und zeigte alle Anzeichen eines treusorgenden Ehemannes. Er versprach ihr ein neues Haus, Job oder Geschäft und all die anderen süßen Dinge des Lebens.
Zehn Jahre gingen ins Land. Nichts geschah. Die Frau fing an, sich zu beschweren und drohte, ihn zu verlassen, aber er war ja geschickt und redete ihr das aus, und sie gab ihm eine neue Chance. Er versicherte, alle seine Pläne seien noch gültig, und er werde sie wie versprochen verwirklichen.
Von Zeit zu Zeit erzählt er ihr, er als einziger verstehe ihre Probleme; es habe daher keinen Sinn, sich andere Männer auch nur anzuschauen – die würden sich nicht um sie kümmern, wollten sie nur benutzen.
Fünfzehn Jahre vergingen, und es gab immer noch kein Haus, kein Job, kein Geschäft. Die Frau zweifelte immer mehr, wurde wütend und erinnerte ihn an seine gebrochenen Versprechen.
Statt sie zu erfüllen, fing er an zu erpressen, ging zurück zu ihrer Vergangenheit und riet, sie solle wegen ihrer gemeinsamen Geschichte auf jeden Fall bei ihm bleiben und niemals vergessen, wie stark er sich für ihre Freiheit aufgeopfert habe.
Aus Schuldgefühl, Verwirrung und blinder Loyalität entschied die arme Frau, der Ehe noch eine weitere Chance zu geben.
Inzwischen verschwand er immer öfter und kam dann nur an ihrem Hochzeitstag mit kleinen Geschenken und Süßigkeiten wieder zurück; er schwindelte über sein Verbleiben, versicherte der armen Frau aber immer wieder, sie bleibe seine Nummer Eins.
Ironischerweise ist er es, der vergessen hat, woher er kommt.
Der Mann lebt mittlerweile auf großem Fuß – riesige Häuser, neumodische Autos, teurer Champagner, man fliegt Business, nächtigt in Luxushotels und teilt seinen Reichtum mit Freunden und Verwandten, während die arme Frau immer tiefer in die Armut rutscht.
A luta continua, der Kampf geht weiter. Entschuldigung, ich meine: Die Heirat geht weiter.
Tschüß, bis 2014!

Thembelani Vuntu in „City Press“, 8. Mai 2011

Freitag, 27. Mai 2011

Ausgebloggt

 Und mit einem Bild aus St. James/Kalk Bay - der Urnengang zur Kommunalwahl wurde von freundlichen Polizisten gesichert - verabschieden wir uns erst einmal aus Südafrika: Die drei Monate sind wieder einmal schneller um als gedacht, die Zeit vor der Abreise war wieder einmal viel zu kurz, einige Blog-Entwürfe bleiben noch im Computer. Wir sagen danke fürs Mitlesen und -denken! Und bis demnächst vielleicht, vielleicht sogar in Kapstadt...
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Montag, 16. Mai 2011

Franschhoek Literary Festival

In den vergangenen drei Tagen war fast alles, was in Südafrikas Literaturszene Rang und Namen hatte, nach Franschhoek gekommen: zum fünften Literatur-Festival. Der kleine Wein- und Gourmet-Ort wurde von den Buchfreundinnen und -freunden voll in Beschlag genommen - drei Tage lang, mit 70 Veranstaltungen in der Kirchenhalle, der Schulaula, in Seminarräumen und mehr als 7.000 verkauften Tickets. Ein tolles Erlebnis - und obwohl wir mit 15 Veranstaltungen ein prall gefülltes Programm absolviert haben, hätte es noch viel mehr Interessantes gegeben.

Wir sind in erster Linie zu den politischeren Veranstaltungen gegangen. Die Hochschulprofessoren Jonathan Jansen und Francis Wilson diskutierten über „Leadership and Innovation“, die Simbabwe-Experten Douglas Rogers („The Last Resort“) und Peter Godwin („The Fear“) zeigten sich sehr pessimistisch über die Zukunft dieses Landes, Mondli Makhanya diskutierte mit zwei weiteren Journalisten über Bedrohungen der Pressefreiheit, Tim Couzens und Max du Preez unterhielten sich über die Schwierigkeiten, noch Neues über Nelson Mandela zu schreiben. Nach all den kritischen Bestandsaufnahmen der Gegenwart sehr berührend war unsere Abschluss-Veranstaltung zu den „Struggle Stalwarts“, in der Ronnie Kasrils, Lynn Carneson und Hugh Lewin noch einmal lebendig werden liessen, mit welchem Mut Menschen gegen die alte Apartheid-Ordnung gekämpft hatten.

60 Rand kostete der Eintritt zu jeder Veranstaltung - und nach fünf Jahren ist dadurch soviel Geld zusammen gekommen, dass die geplante neue Bibliothek mit Kommunikationszentrum für Franschhoek jetzt gebaut werden kann.

Sonntag, 15. Mai 2011

Die Toilettenwahl

(rwl) Die "Toilettenwahl" - so hat die Wochenzeitung Mail & Guardian die Kommunalwahlen am 18. Mai charakterisiert. Für die neue Demokratie, gerade erst 17 Jahre alt, wie immer betont wird, ist das ein peinliches, aber für die gegenwärtige Katerstimmung auch charakteristisches Verdikt. Der Streit um die Toiletten währt nun schon viele Monate. Angefangen hat alles 2009 in Kapstadt.

Eine Stadt wie Kapstadt so zu regieren, dass die Bürgerinnen und Bürger zufrieden sind, ist ein harter Job. Die Bewohner der wohlhabenderen Vororte möchten, dass die guten Standards der Versorgung mit öffentlichen Dienstleistungen aufrecht erhalten werden. Sie verweisen gern darauf, dass sie ja schließlich Steuern zahlen. Die in den townships lebenden Menschen möchten, dass sich ihre Lebensbedingungen verbessern, sie möchten solide Häuser, geteerte Straßen, eine Klinik in der Nähe. Die Neuzuwanderer (jedes Jahr kommen 18 000 Familien zusätzlich nach Kapstadt) in den „informal settlements“, erst jüngst errichteten Siedlungen mit shacks (selbstgebauten Buden), möchten ein stabiles Dach über dem Kopf und überhaupt erst einmal Anschluss an das Wasser- und Stromnetz. Und neben diesen konkurrierenden Interessen gibt es ja noch andere Aufgaben, will die Stadt weitere Arbeitsplätze schaffen und Touristen anziehen. Nun wirbt die regierende Democratic Alliance im Wahlkampf damit, dass sie für alle sorge („Delivery for All“).

Wahrscheinlich verflucht sie den Tag, als sie sich 2009, wohl in guter Absicht, einfallen ließ, bei der Verbesserung der Lebensbedingungen, upgrade genannt, in einem dieser informal settlements einen unkonventionellen Weg zu gehen. Die nationale (ANC-)Regierung hat festgelegt, dass pro fünf Familien ein Toilettenhäuschen errichtet wird. Damit dennoch mit dem gleichen Budget jede Familie eine Toilette bekommt, vereinbarte die DA-Regierung mit der „community“, dass sie nur die Toiletten liefert und ans Netz anschließt, dafür aber die Familien das Häuschen darum selbst bauen. Die ganz große Mehrheit (1265 Familien) machte das auch, 51 Familien aber konnten oder wollten den Sicht- und Wetterschutz nicht errichten.

Das war der Beginn des Kapstädter Toilettenkrieges, der nun seit Wochen das ganze Land beschäftigt: Die Jugendliga des ANC erkannte schnell die gute Gelegenheit, aus der Verlegenheit der Nutzer der im Freien stehenden Toiletten politisches Kapital zu schlagen und die verhasste Stadtregierung in Verlegenheit zu bringen: Seht, so geht die DA mit armen Leuten um! Sie reichte Klage bei der Menschenrechtskommission ein, die DA reagierte darauf mit der Umkleidung der Toiletten mit Wellblech, Bürgermeister Don Plato kam höchstpersönlich, um sie zu übergeben. Doch die Jugendliga verjagte den Bürgermeister und riss einen Teil der „minderwertigen“ Wellblechverkleidungen gleich wieder ein. Daraufhin ließ der Bürgermeister die Klos ganz abbauen. Ein Versuch von ihm und Gouverneurin Helen Zille, in einem Gespräch eine Lösung zu finden, endete im Chaos, die Jugendliga drohte damit, die ganze Stadt unregierbar zu machen.

Die Menschenrechtskommission sah die Würde der Menschen verletzt und hielt der Stadt vor, die community nicht ausreichend und nicht angemessen konsultiert zu haben. Die Stadt wiederum fühlte sich zu Unrecht an den Pranger gestellt, hatte sie sich doch an die nationalen Regeln gehalten und versucht, das Beste daraus zu machen. Am Ende musste das Oberste Gericht der Westkap-Provinz (angerufen von der Jugendliga des ANC) entscheiden. Richter Nathan Erasmus ordnete an, dass die Stadt die Toiletten ordentlich verkleiden muss. Und er rügte die Konfliktparteien heftig - die Stadt in ihrer rechthaberischen Arroganz und die Jugendliga des ANC für die unappetitliche Doppelrolle ihres lokalen Vorsitzenden. Andili Lili war nämlich vom Bauunternehmen dafür angestellt worden, die Bevölkerung über die geplanten Maßnahmen und Bauarbeiten zu informieren und die Firma zu beraten.

Doch kaum war der Jubel vor dem Gericht verklungen, tauchten im Internet die ersten Vorhersagen auf: Dem ANC würden seine Freudenbekundungen, die DA-regierte Stadt vorgeführt zu haben, noch im Halse stecken bleiben. Denn es gebe ja genügend ANC-Kommunen, in denen die Menschenwürde verletzt würde. Die nächsten unverkleideten Toiletten waren schnell gefunden: Im township Rammulotsi nahe Viljoenskron im ANC-regierten Free State stehen sie seit Jahren im Freien. Und der zuständige Minister, eben jener Sicelo Shiceka (vgl. unseren Blog vom XX.XX.2011) soll das auch gewusst haben (was er mittlerweile bestritten hat).

Der ANC versuchte, zu retten, was zu retten ist, rückte mit viel Prominenz ins township ein, beteuerte, nichts von den unverkleideten Toiletten gewusst zu haben, befand, dies sei ein großer Skandal, versprach umgehende Abhilfe und forderte, bei den Verantwortlichen müssten jetzt „Köpfe rollen“. Was die Krisen-PR angeht, ist der ANC mit seiner schnellen, populistischen Reaktion der immer noch streng auf ihre gute Absicht und die Spielregeln pochenden DA um einiges voraus.

Von den größeren Zusammenhängen ist in der Wahlkampf-Stänkerei kaum noch die Rede. Gavin Silver von der Social Justice Coalition in Khayelitsha hält es für das Grundproblem, dass die informellen Siedlungen als temporär angesehen und nicht als dauerhaft akzeptiert werden. Südafrika erlebt seit dem Ende der Apartheid eine verspätete Verstädterung, die die Versorgung mit grundlegenden Diensten zum „moving target“ macht: Während man neue Siedlungen baut, entstehen gleich daneben die nächsten informellen Hütten.

Grundlegender noch hat sich gezeigt, dass die Vergabe von Häusern an Menschen, die keine Arbeit haben, neue Probleme schafft: Brauchen sie Geld, wird das Haus verkauft oder im kleinen Hinterhof ein „shack“ errichtet und an Neuzuzügler vermietet. Sehr viele Häuser sind zudem so schlecht gebaut, dass sie grundlegend saniert werden müssen. Das hat der für Wohnungsbau zuständige Minister Tokyo Sexwale jüngst eingeräumt. Und er hat auch durchblicken lassen, dass die Regierung nicht auf Dauer Häuser bauen und kostenlos abgeben könne.

Damit wird ein weiterer Konfliktpunkt sichtbar: Jan Hofmeyr vom Kapstädter Institute of Justice and Reconciliation stellte bei einem Seminar der Hanns-Seidel-Stiftung die Frage, was auf Gesellschaften zukomme, wenn die sozialen Grundrechte in der Verfassung garantiert seien, der Staat aber kein Geld habe, die entsprechenden Versorgungsleistungen zu finanzieren.

Samstag, 14. Mai 2011

„Rewind“ - A cantata for voice tape and testimony

(la) Als Südafrikaner vor der Truth and Reconciliation Commission (TRC) 1996 ihren Apartheid-Alltag schilderten und diese Anhörungen im Radio übertragen wurden, steuerte der Komponist Philipp Miller seinen Wagen oft an den Straßenrand und hörte zu. 2006, zehn Jahre später, komponierte er „Rewind - A cantata for voice tape and testimony“, die einige Aussagen vor der TRC in eine musikalische Form goss, und im Baxter-Theater von Kapstadt wurde diese Kantate in dieser Woche vor ausverkauftem Haus wieder aufgeführt. Ein eindrückliches Erlebnis!
Auf der Bühne saßen acht Musiker (Geige, Cello) in der zweiten Reihe, vier Sänger (Sopran, Mezzosopran, Bariton, Tenor) bildeten mit dem Dirigenten die erste - und hinter dem Gaze-Vorhang, auf den verschiedene Fotos und Videos projiziert wurden, war der ungefähr 80 Mann (und Frau) starke Chor platziert.
In 17 Szenen wurden einzelne Aussagen vor der TRC musikalisch interpretiert, auf den Vorhang projiziert und im Originalton eingespielt - eine Collage, die die Geschichten der Apartheid-Opfer auf eine sehr eigene Art in eine neue Dimension transponierte. Sibongile Khumalo, eine der bekanntesten (und vielseitigsten) Sängerinnen Südafrikas, war eine der vier tragenden Stimmen der Aufführung - aber auch die anderen (Nozuko Teto, Otto Maidi und Stefan Louw) überzeugten. Noch nie haben wir am Ende einer Vorstellung, nach 75 Minuten, in Kapstadt einen so lang anhaltenden Beifall gehört. Normalerweise klatschen die Theaterbesucher 30 Sekunden und gehen dann nach Hause; hier gab es mehrere Minuten standing ovations. „’Rewind’ ist soviel mehr als eine Oper“, hat Bischof Tutu, damals Leiter der TRC, gesagt. „Es ist ein wundervolles Mittel, unsere Geschichte zu erzählen und zum nation building beizutragen.“
In New York (2007) und London (2010) war „Rewind“ schon zu hören. Wann kommt es nach Berlin?

Montag, 9. Mai 2011

Die ANC-Regierung - Eine Ehegeschichte

Noch neun Tage bis zu den Kommunalwahlen - und viele Experten halten sie für die ersten spannenden Wahlen in Südafrika seit 1994, weil die Übermacht des ANC an manchen Orten nicht mehr so sicher ist. Über die Beziehung der Südafrikaner zum ANC hat Thembelani Vuntu gestern in der „City Press“ eine hübsche (Ehe-)Geschichte geschrieben.

If Politics was a romance, the ANC would be a player and an abusive husband.

Yes, the ANC would be the black guy from a poor background who rescued another poor black woman from an abusive rich white husband and married her 17 years ago.

He promised her heaven on earth when he proposed.

In the first five years, the marriage seems rosy and warm, with the man showing great commitment and displaying all the necessary qualities of a good caring husband.
He promises her a new house, job or business and all the other sweet things life has to offer.

Ten years pass. Nothing happens. The woman starts to complain and threatens to leave him, but being the smooth operator that he is, he talks her out of it and she gives him another chance. He assures her that all plans are in place and that he will deliver on his promises.

From time to time, he tells her he is the only man who understands her problems and therefore she shouldn’t even look at other men because they don’t care about her, all they want is to use her.

Fifteen years pass and still no house, no job or business. The woman gets very irritated and starts throwing tantrums, and rightfully reminds him how he has broken his promises.

Instead of delivering, he resorts to blackmail, going on about her past, telling her that she should stick with him no matter because of their history and she should never forget how much he sacrificed to free her.

Out of guilt, confusion and blind loyalty, the poor woman decides to give the marriage a chance again.

He has developed a tendency to disappear and reappear with small gifts and groceries only on their wedding anniversary, telling her lies about his whereabouts, reassuring the poor woman that she is his number one priority.

Ironically, he is the one who forgets where he comes from.

The man is living large now - huge mansions, fancy cars, expensive champagne, flying business class, living in luxury hotels, and sharing his wealth with his friends and his relatives while the poor woman gets deeper into poverty.

A luta continua, the struggle continues. Sorry, I mean the marriage continues.

See you in 2014.